FF.

Doppelt geküsst hält besser<3
Beautiful Girl<33

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<3333 BLUUUBB.°

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Pitelschn 9

Avas Sicht

Nachdem ich beim Bäcker war - um meine Mum für die nächtliche Störung zu besänftigen - mache ich mich wieder auf den Heimweg. Tom ist mein bester Freund - außer Bill natürlich, aber mit dem bin ich ja noch dazu zusammen. Vergnügt summe ich vor mich hin.. "Biill plus Aaavaaa, Biiiill plus Aaavaaaa, Biiilll plus Avaaaaa fliegn nach Gran Canariaaaa." Es ist zwar absolut schief und der Text reimt sich auch nicht, aber was solls? Immerhin habe ich Recht und es ist nicht einfach nur ein Traum, nein, ich bin mit Bill zusammen und wir fliegen wirklich nach Gran Canaria! Und genau das hebt meine Laune in den siebten Himmel und nimmt mich gleich mit, und ich muss sagen, ich fühle mich da oben ziemlich wohl. ich will nicht daran denken, dass ich mit Bill genauso schnell wieder in den Sturzflug kommen kann und sehr sehr unsanft aufkommen werde.

Daheim decke ich den Frühstückstisch, summe dabei weiter, allerdings ohne Text, meine Mutter soll mich ja nicht für verrückt oder so halten. Ich muss sie schließlich noch dazu überreden, mit mir shoppen zu gehn. Ich brauche unbedingt Bikinis und andere strandtaugliche Klamotten - in meiner jetzigen Größe habe ich kaum Kleider, worauf ich sehr stolz bin. Freudig überrascht setzt sich meine Mutter an den Tisch und schmiert sich ein Brötchen. Dabei erzählt sie dies und das aus dem Dorf, den neuesten Tratsch und ich höre einfach zu, lasse Bemerkungen einfließen, wo sie sinnvoll sind oder auch nicht und tue alles, dass sich ihre Laune mehr und mehr hebt. Sie ist wirklich besonders fröhlich heute.

"Weißt du was? Ich bin froh, dass Bill wieder da ist. Du bist so viel lustiger und besser gelaunt!" bemerkt sie schließlich. Ich grinse. Natürlich, wenn mein ein und alles da ist, wie sollte es mir auch schlecht gehn? Schließlich liiiiebt er mich! "Jaa.. Mamaa? Gehn wir shoppen? Ich brauch neue Klamotten!" Ich schaue sie wieder mit meinem Blick an, der aber wohl gar nicht nötig gewesen wäre. "Natürlich können wir einkaufen gehn, wir haben sowieso schon lang nichts mehr so zu zweit gemacht." Sie strahlt. Mir wird auf einmal bewusst, wie sehr sie darunter leidet, wenn es mir nicht gut geht. Das tut mir wirklich sehr Leid, das will ich doch gar nicht! Ich ziehe sie mit meinen Launen wohl ziemlich runter, wenn ich enttäuscht und traurig war, weil Bill sich nicht gemeldet hat war ich wohl auch etwas aggressiv ihr gegenüber. Das muss sich ändern! Aber mir geht es ja auch GUT! Weil Bill mich liiiebt!

Immer wieder muss ich das wiederholen, als könnte ich es selbst kaum glauben. Eigentlich wusste ich es doch immer - Bill liebt mich! Nach dem Essen nähere ich mich dem Bad, stoße die Tür auf und schließe sie wieder. Dann schaue ich auf die Toilette. Dann in den Spiegel, schaue an mir runter. Ich setze mich auf den Badewannenrand und schiebe mein Tshirt nach oben. Speckröllchen. Im Sitzen sieht man sie noch extrem. Die müssen weg! Sofort beuge ich mich über die Kloschüssel, würge ein paar mal und stecke mir den Finger in den Hals. Fast sofort erbreche ich mein Frühstück in die Toilette. Es wird immer einfacher, am Anfang war da noch wie eine Sperre, doch die ist anscheinend verschwunden. Ich komme sehr gut klar damit und ich nehme ab. Als Tom vorhin gesagt hab, dass ich gut aussehe ist mir das aufgefallen. Das hat er noch nie gesagt. Und Bill will mich im Bikini sehn! Er liiiebt mich!

Wenig später sitze ich bei meiner Mutter im Auto, wir summen gemeinsam die Lieder mit, die im Radio laufen. Laut und schief, aber wir haben gute Laune und da ist uns das doch egal. Wir machen die Fenster auf, dass uns auch ja jeder Passant hören kann. Ich grinse wie verrückt. So gut hab ich mich mit meiner Mutter schon so ewig nicht mehr verstanden. Wir fahren und fahren, finden einen Parkplatz nähe Magdeburg Stadtmitte. Wir steigen aus, holen einen Parkschein und treten hinaus auf die große Einkaufsstraße. Die Sonne blendet, meine Mutter strahlt wie ein junges Mädchen. "LOS GEHTS, wo fangen wir an?!" ich lache und ziehe sie in den ersten Laden.

13.6.07 21:08


Kapitel 8&so."

~Tom's Sicht~

 

Autsch... irgendwas, -noch weiß ich nicht was, doch das werde ich gleich schon noch raus finden- irgendwas piekt mich wahrnsinnig in den Rücken und, ja verdammt- es tut weheee! Noch total verpennt und halb neben der Spur öffne ich die Augen und blinzele in die Dunkeheit hinein. Ich richte mich auf und schaue mich um. Wo verdammt bin ich? Planlos stehe ich auf, stolpere durch irgendein Zimmer, finde einen Lichtschalter an der Wand und knipse ihn an.

Sofort flutet das Grelle Licht das Zimmer und ich kneife meine Augen zusammen. Andis Zimmer. Bin ich Gestern wohl eingeppent... ups! Leicht grinsend sehe ich nun auch Andy, welcher ebenso verschlafen und vereilt wie ich um sich rum guckt und als er mich sieht lachen muss. "Lach nicht! Du siehst auch nicht besser aus!", motzte ich gleich drauf los und kann mir ein Grinsen einfach nicht verkneifen. "Mag sein, aber wenigestens hab ich keine Käppi auf den Kopf, die schief sitzt, Knitterfalten im Gesicht und hab nicht, wie du, auf der Fernbedienung geschlafen.", grinst Andy. Ich seufze, greise nach einem Kissen, welches zufälligerweise unter mir auf den Boden liegt und werfe es Andy gegen den Kopf. Dann hat also die fernbedienung mich so ecklig gepiekt und aus meinen Träumen geholt. Träumen, von denen ich lieber nicht anfange zu erzählen, da die Hauptrolle tabu für mich ist und auch bleiben wird, wie ich immer wieder dramatisch fest stellen muss.

"Du siehst echt Scheiße aus.", stellt Andy fest. Ich verdrehe die Augen. "Danke. Sowas hör' ich gerne Morgens... aber zur beruhigung, du siehst nicht besser aus... immernoch nicht!". Mein Kommentar dazu!

Andy verdreht ebenfalls die Augen, ehe er nach der Decke greift und sich die wieder über den Kopf zieht. Ich lache still in mich hinein. "Naja... dann penn eben weiter. Ich werd Jetzt gehn... ich hab Mum nur Fünf Minuten gehesen ca. Und sie denkt eh, ich hätte zu Hause gepennt.", erkläre ich und suche meine Sieben sachen, sprich Handy, Portmonaie und Sweatjacke zusammen. Andy streckt seinen Kopf wieder unter der Decke hervor. "Okay... dann sehen wir und in 2 tagen?". Ich nicke. "Ja, ich denke schon... es sei denn ich hab mal bock und Zeit vorbei zu kommen.", lache ich und stocke. "Wobei du genauso kommen kannst!", füge ich grimmig hinzu. Andy winkt ab. "Bis dann, Alter!", ruft er mir zu und hebt zum Abschied seine Hand. Ich grinse werfe mit einem Zweiten Kissen nach ihm und verlasse mit einem "Jo! Man schreibt sich!", den raum.

Auf dem Nach hause weg, ziehe ich mir meine Kapuze tief ins gesicht, damit ich ja nicht so sehr auffalle... wer weiß was für kranke fans hier noch übernachten? Wär ja nicht das Erste Mal. Auf dem Weg biege ich kurz mein Becker ein und kaufe ein paar Brötchen. Gerade will ich den Becker wiede verlassen, entdecke ich Ava an der Theke. Sofort springt mein Herz ein paar Saltos und der Erste Gedanken, sie anzusprechen verfliegt, als mir einfällt, wie ich überhaupt aussehe. Doch, zu spät, ehe ich den laden verlassen kann dreht eben Ava sich um und schaut mich erst verwirrt und dann strahlend an, bis sie mir um den Hals fällt und mir damit beinahe einen Herinfarkt geschenkt hat. "TOM!", quietscht sie und drückt mir einen Kuss auf die Wange, bei dem mir so heiß wird, dass ich mich am liebsten bis auf die Shorts aus gezogen hätte. "Hey Ava.", hauche ich und merke, wie mir das Blut ins gesicht schießt. Ava grinst. Ich schaue sie mir von Oben bis unten an. Sie ist verdammt dürre geworden... aber sowas von. "Du siehst toll aus." lächle ich. Die schaut verlegen nach Unten, dann wieder hoch. "Naja... ich sollte ein wenig abnehmen.. aber sonst. Dankeschöön. ich meine...jetzt ist ja Urlaub angesgat!", strahlt sie mich an. Ich strahle zurück. Wie gerne würde ich sie jetzt in Arm nehmen, küssen und nie wieder los lassen... doch sie ist tabu! TABU TABU TABU! Sie ist Bill Freundin... . 

13.6.07 20:29


Kapitel 7 <33

Avas Sicht

Als Bill wieder weg ist, renne ich sofort ins Bad und übergebe mich. Es kommen zwar fast nur brennende Magensäfte zum Vorschein, aber ich fühle mich besser. Bikini = Abnehmen. Bill will mich im BIKINI sehn, nein, Bill will MICH im Bikini sehn, die Betonung muss eindeutig auf 'mich' liegen. Mich, Ava, seine Freundin, er liebt mich doch noch! Oh diese Tage werden bestimmt sowas von toll! Wie lange eigentilch? Zwei wochen? Oh Gott, zwei Wochen Strand, Sonne, Meer, Bill und ich! Na gut, der Rest der Band ist dann zwar auch noch dabei, aber die störn ja nicht. Mich zumindest nicht, denn ich werde einfach nur wieder auf einer Welle des Glücks surfen - und Bill dabei einfach nur ganz, ganz fest halten! Morgen muss ich auf jeden Fall erst mal einige sexy Bikinis kaufen, ich habe abgenommen, meine sehn wahrscheinlich aus als hätte ich nur Geld für den inzwischen schon wieder absolut outen Schlabberlook.

A propos Geld. Ich sollte vielleicht auch mal meine Mutter fragen, ob ich überhaupt mit darf. Sie muss es erlauben, sie MUSS einfach! Und wenn sie das nicht tut, dann.. Dann fahre ich trotzdem mit! Trotzig renne ich sofort zum Schlafzimmer meiner Mutter, reiße die Tür auf und schüttele sie an der Schulter. Sie sitzt sofort aufrecht im Bett. "Was, ist was passiert? Ava, alles okay?" fragt sie hektisch und schaut mich mit ihrem Röntgenblick an, bei dem ich das GEfühl habe, dass mein innerstes nach außen gekehrt ist und sie sofort sieht, was mit mir nicht stimmt. Anscheinend kann sie aber nichts finden, deshalb reagiert sie ungehalten. "Was ist denn nun, wieso weckst du mich?" "Also Mama, Bill war grade hier." fange ich an.

"Ach, meldet der sich auch mal wieder.." murmelt sie. Natürlich hat sie mitbekommen, wie sehr ich gelitten habe, weil ich so selten von ihm gehört habe und weil er so selten hier ist. Ich habe ihn immer verteidigt - so wenig Zeit, kein Geld auf dem Handy, noch weniger Zeit - doch sie hatte mir nicht geglaubt, befürchte ich zumindest. Naja, jetzt werde ich ihr beweisen, dass Bill mich über alles liebt. Eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf meldet sich zwar und bezweifelt genau diese Liebe, aber ich ignoriere die Stimme einfach erfolgreich und komme zu meinem eigentilchen Anliegen, weshalb ich sie aus ihrem ach so wichtigen Schlaf gerissen habe.

"Sie fliegen übermorgen nach Gran Canaria. Für zwei Wochen, und weißt du, was das Tollste ist?" "Nein." antwortet sie müde und hört sich nicht so an, als wollte sie wissen, was das Tollste daran ist. "Ich fliege mit!" jubele ich und grinse sie an. Sie schaut leicht entgeistert. "Du? Mit... Bill? Und seiner Band?" fragt sie verwirrt. "Ja, ich. Mit Bill. Und mit seiner Band." wiederhole ich und grinse dabei weiterhin wie ein Honigkuchenpferd. "Und wer hat das erlaubt? Ich noch nicht, soweit ich mich erinnere.." gibt sie von sich und sieht aus, als würden ihre Augen gleich zufallen. Diese Situation muss ich ausnutzen. Ich setze mich auf die Bettkante. "Mama, ich sehe ihn doch so selten.. Das ist meine Chance. Biitte! Ich weiß doch, dass du mir nur das Beste wünschst, und das ist das Beste für mich!" bettele ich und schaue sie mit großen, unschuldigen Augen an. Dieser Blick hat schon früher gezogen und seit Papa weg ist, kann sie mir sowieso kaum einen Wunsch abschlagen.

"Na gut. Aber nur dieses eine Mal, du brauchst gar nicht glauben, dass du öfter mal so große Sachen von mir erlaubt bekommst!" murmelt sie, schon wieder halb unter der Decke verschwunden. ich lächele nur in mich hinein und schließe leise die Tür. Ich wusste es! Ich hüpfe zurück in mein Zimmer, jubele still vor mich hin und schmeiße mich auf mein Bett. So glücklich war ich schon so lange nicht mehr, Bill schafft es mit so wenigen Worten mich soo glücklich zu machen! Und mit drei Worten würde er mich zum allerglücklichsten Menschen auf Erden machen - wenn ich das nicht mehr bin. Wie lang hat er diese Worte nicht mehr gesagt.. Sehr lange.. Ewig.. Im Urlaub! DA wird er sie sagen.. Bestimmt.. Mit diesem Gedanken schlafe ich ein.

"Süßeee, du siehst so toooll aus! So schlank und so braun gebrannt! Ach ich liebe dich so unendlich!" ruft mir der Schwarzhaarige zu, ich tobe durch das Wasser auf ihn zu, Wasserspritzer umfliegen mich. "Ich liebe dich auch! So doll! Bill, es darf zwischen uns niiiie mehr anders werden!" "Natürlich nicht!" Er umarmt mich. "Ich liebe dich, mein Schatz!" Er flüstert mir ins Ohr, was er noch alles mit mir anstellen will und ich kichere verliebt. Plötzlich klingelt sein Handy. Es piepst. Er geht dran. Es piepst weiter.

"AVAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA hörst du deinen Wecker nicht?" Meine Mutter kommt grummelnd ins Zimmer. Verschlafen schaue ich sie an. Wo bin ich? In meinem Zimmer.. Es war nur ein schöner Traum. Alles? "Wann geht es denn nach Gran Canaria?" fragt mich da meine Mutter. Erleichtert atme ich auf. Okay, es war doch nicht ALLES ein Traum. Sofort kehrt meine gute Laune zurück. "MORGEN!" rufe ich laut und springe aus dem Bett.

13.6.07 20:06


Kapitel 6**

~Bill's Sicht~

na toll, was besseres, als die Ausrede, dass meine Mutter ist mir auch nicht aufgefallen... das glaub ich ja selber nicht. Innerlich könnte ich mich schlagen... aber was soll's. Selsbt, wenn sie irgendwie vielleicht merken sollte, dass ich sie nun mal nicht mehr liebe, jedenfalls nicht mehr so, sie würde niemals schluss machen. Dafür hängt sie viel zu sehr an mir. Ich meine, hallo? Ich bin Bill Kaulitz: berühmt, sehe gut aus, mehr als gut... 17 , begehrt von halb Europa und ihr Freund... wer würde denn da freiwilig schluss machen? Eben... niemand!

"Wann fahrt ihr wieder?", fragt Ava plötzlich und schaut mich fragend an. Durch diese ganze komische Stimmung ist mir der eigentliche Grund, weshalb ich gekommen bin total entfallen... man. Der Stress drückt langsam wirklich auf die Nieren.. oder eben auf's gedächtnis. Ein leichtes Lächeln huscht mir über die Lippen, als ich an das Wort Urlaub denke. Größer wird das Lächeln noch, als ich das Wort mit mir in Verbindung setzten kann. Ava wartet noch immer auf ihre Antwort und guckt mich mit ihren tief blauen Augen an. Die AUgen, die mir früher einmal den Verstandt geraubt haben, die es mir warm ums Herz gemacht haben... die mit Schmetterlinge in der Bauch getrieben haben. Ihre Blauen Augen.

"Heute, Morgen und Übermorgen fahren wir wieder. Wir... das heißt. Du kommst mit.", überbringe ich die 'Gute Nachricht'. Sogar das Lächeln bleibt aus unerklärlichem Grund erhalten.
Ava's Augen blitzen auf. Sie denkt wohl, ich verarsche sie. Vertraut sie mir nicht, oder was? Das wär ja glatt noch ein Grund Schluss zu machen... naja Egal. Ich sehe mir sie genauer an. Hat sie irgendwie abgenommen? Sieht so dürr aus... irgendwie. Hm... wie dem auch sein.

"Meinst du das Ernst?", fragt sie mich ungläubig. Beinahme hätte ich gesagt 'ne, war nur n Scherz', konnte mich aber beherrschen. "Natürlich! Willst du etwa nicht??", doch ehe ich auch nur zu Ende gesprochen habe, hängt Ava mir wieder um den Hals und startet einen Versuch mir einen zärtlichen und liebevollen Kuss zu entlocken. Na da kann sie aber kange warten... und trotzdem. Aus irgendeinem Grund erwiedere ich denn Kuss und gehe sogar auf den ZUngenkuss ein. Er war nur kurz und trotzdem gab es ihn. Irgendwie muss ich ihr ja doch zeigen, dass ich sie noch mag. Oder ihr wenigestens das Gefühl vermitteln... immerhin ist sie mein Albibi, welches ich wirklich nicht aufgeben will. Das würde ja nur zu dummen Fragen von allen Seiten führen.

"Wohin gehts denn?", fragt Ava freudig. Ihre Laune scheint total umgeschlagen zu haben. Ich Lächle gekünselt. "Gran Canaria. Also... drafst du einen Bikini mit nehmen.. oder auch mehrere.", grinse ich sie an. Vielleicht würde sie mir ja doch irgendwie wieder gefallen... wer weiß. Ich meine... ich hab sie schon beinahe ewig nicht mehr in Unterwäsche und gar nackt gesehen. Es muss wirklich Monate her sein. Ein kleiner Funken Hoffnung keimt in mir auf und brennt sich in meinem Gehirnh fest. Avas gesichtsausdruck wird komisch. Sie nickt, lächelt leicht und dann wird sie ganz blass, so als müsse sie sich -wieder- übergeben.

"Gehts dir gut?", frage ich und wieder kommt der besorgte Bill in mir durch. Ava winkt ab. "Bauchweh.. nichts weiter.". Ich nicke, öffne die Tür und trete dann raus. "Also bis dann, schlaf gut!", verabschiede ich mich, hebe kurz die Hand und verschinde wieder. Von den Gegenüberliegenden Straßenseite sehe ich, wie das Licht im Badezimmer wieder abgeht... wahrscheinlich muss sie sich wirklich wieder übergeben. Die Arme... wie auch immer! Ich geh jetzt nach Hause und hole mir meinen Allseits wohlverdienten Schlaf. Den hab ich ja wohl bitter nötig...! 

13.6.07 19:43


Chäppi 5 <3

Avas Sicht

Ich bin so unglaublich glücklich, weil Bill neben mir sitzt - und so unglaublich traurig, weil es ihn nicht besonders glücklich zu machen scheint. Ich soll nicht so viel reden. Was soll ich sonst tun? Schweigend neben ihm sitzen? Küssen will er ja wohl auch nicht, so lieblos wie er eben meinen Kuss zurück gegeben hat. Ach Bill.. Aber irgendwie habe ich das GEfühl, dass ich das jetzt nicht ansprechen sollte. "Ich bin froh, dass du wieder da bist.." sage ich also nur leise und er gibt mir sofort das Gefühl, etwas Überflüssiges gesagt zu haben. "Jaja, ich bin auch froh wieder in Loitsche zu sein." In Loitsche. Nicht etwa bei mir, in meinem Haus oder er ist froh, mich zu sehn. Nein, er ist froh wieder in Loitsche zu sein. Und nicht mal das nehme ich ihm ab, weil er das kleine Kaff hasst. Ich will nicht fragen, wann er wieder weg fährt. Will es nicht wissen.

MIt meinen Fingern spiele ich auf der Bettdecke. Früher habe ich mich nicht so unsicher gefühlt in seiner Gegenwart, einfach nur gut. Ich werfe noch einen Blick auf dieses erstarrte Gesicht. Das ist also Bill? Vielleicht wäre er besser nicht gekommen.. Dieser Gedanke trifft mich wie ein Schlag ins Gesicht. Jetzt ist es schon soweit, dass ich DARAN zweifle.. Wie dumm bin ich nur? Es ist doch klar, dass er müde und geschafft ist, und ich mache ihm auch noch Vorwürfe - wenn auch nur in Gedanken. Mir ist doch wirklich nicht mehr zu helfen! "Entschuldige mich kurz!" bringe ich heraus und renne aus dem Zimmer, ins Bad, öffne die Kloschüssel und erbreche mich hinein. Jetzt ist auch der Apfel von vorhin wieder draußen. Ich bin immer noch nicht hübsch genug, sonst hätte er mit mehr als nur einem kleinen Lächeln reagiert, als er mich draußen gesehen hat. Ich muss dünner werden. Schlanker. Hübscher. Immer mehr, immer mehr, immer mehr! Für Bill. Es ist nur für Bill.

Immer wieder rede ich mir das ein, bis ich stark genug bin, zurück zu ihm in mein Zimmer zu gehen. Er schaut mich ein bisschen überrascht an. "Geht es dir gut, du bist so blass?" Das klingt fast ein bisschen besorgt. Aber nur fast. "Nein nein, alles okay. Ich bin nur.. vielleicht ein bisschen fertig." Ich bringe ein Lächeln zustande. "Vielleicht sollte ich dann wieder gehen? Ich wollte so spät nicht störn!" kommt sofort Bills Antwort und er macht Anstalten, aufzustehen. Genau das wollte ich jetzt nicht, ich könnte mich ohrfeigen. "Nein ich war ja sowieso noch wach, bleib ruhig!" antworte ich schnell und schaue ihn ängstlich an. Er lässt sich wieder auf mein Bett sinken. Ich greife nach seinen schlanken Fingern, lasse sie durch meine gleiten.

"Wie war die letzte Zeit so? Ich habe ja so wenig gehört.." Schon wieder schwingt ein leichter Vorwurf in meiner STimme mit. Ich muss damit aufhören! Sofort! Ich, so ein nichtsnutziges hässliches Mädchen, darf ihm, meinem Schatz, dem Star, keine Vorwürfe machen! NIE! Merken! "Es war anstrengend, aber toll.. Die ganzen Fans, die Shoots, die Interviews, die Konzerte!" seine Augen beginnen zu leuchten, als er von den Konzerten erzählt, wie die Fans abgefeiert haben und die vielen hübschen Mädels, die später vorm Hotel standen. Will er mich eifersüchtig machen? Ich habe mich nicht unter Kontrolle. "Und wie viele hast du mit hochgenommen?" frage ich patzig.

Wieder dieser überraschte, leicht herablassende Blick. Jetzt verachtet er mich schon. "Keins, Ava, ob du es mir glaubst oder nicht. Ich bin nicht so einer, der es ausnutzt ein Star zu sein. Ich heiße ja nicht Tom." Ich höre den bitteren Unterton aus seiner Stimme. "Sorry, ich war nur.. Ach vergiss es." Ich werde immer unfreundlicher zu ihm. Was tue ich nur? Will ich ihn ganz verlieren? Eigentlich habe ich das ja schon. "ich glaube ich sollte gehen." stellt er fest und steht auf. Ich stehe ebenfalls auf und werfe einen Blick auf die Uhr. Schon eins. "Du kannst auch hier bleiben.." schlage ich schnell vor. "Nein." kommt es sofort. Jetzt bin ich an der Reihe, irritiert zu schauen, Das kam jetzt aber sehr schnell. "Äh ich meine, meine Mutter wartet." lenkt er noch rechtzeitig ein. Wers glaubt, als hätte seine Mutter was dagegen, wenn er bei mir bleibt. Simone liebt mich wie ihre eigene Tochter. Vielleicht mehr als ihr Sohn mich liebt. "Okay." sage ich nur leise und traurig. Er haucht mir einen Kuss auf die Lippen, berührt die meinen fast nicht. "Wann fahrt ihr wieder?" frage ich, bevor er zur Tür hinaus geht. Das muss ich jetzt noch wissen! Egal wie weh es tun kann..

12.6.07 22:50


Kapitel 4 ;] [+love that FF+]

~Bill's Sicht~

 

Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es kurz nach Elf Uhr ist. Ob ich jetzt doch noch rüber gehen soll? Immerhin hab ich geschrieben, dass ich heute Abend noch komme... und Abends kann man ja verschieden deffinieren. Ich spiele mit meiner Metallkugel in meiner Zunge und lasse mein Handy von einer Hand in die andere fallen. Ich nicke, eher zu mir selbst als sonst jemandem hier und stehe vom Bett auf.
"Leute ich bin dann noch bei Ava. Bis Morgen dann.", mehr gequält verabschiede ich mich von Andy und Tom und noch einem anderen Kumpel. hebe zum Abschied kurz die Hand und verlasse dann das Zimmer. Toms schon fast sehnsüchtigen Blick, den er mir nach geworfen hat ignoriere ich einfach mal wieder. Außerdem kann ich diesen Blick eh nicht wirklich deuten. In letzter Zeit hat er immer öfter mal so 'nen komischen Blick drauf... ich weiß echt nich', was der hat... aber wie auch immer... wenn was ist, wird er schon kommen... .

Ich knalle mit den Haustür hinter mir und mache mich zu Fuß auf den Weg zu Ava. Eigentlich 'ne Frechheit, dass sie nicht hierher kommt, sondern ich wirklich zu Fuß zu ihr gehe. Aber wie auch immer... irgendwo bin ich ihr das ja auch schuldig, oder? Wobei... bin ich das? Ich bin ihr nichts, rein gar nichts schludig... naja... wie auch immer. Nach geschätzten Zwanzig Minuten komme ich an. Die Uhr zeigt nun schon kurz nach Halb Zwölf unf ich denke wirklich noch einmal darüber nach, ob das nicht vielleicht zu spät ist, aber wenn ich schon mal hier bin. Sie kann ruhig etwas länger wach bleiben ...außerdem brennt in ihren Zimmer noch licht. Dann schläft sie bestimmt nicht.

Ich fahre mir durch mein strubbeliges und wahrscheinlich nicht mehr so toll aussehendes Haar und klopfe dann gegen die Tür. Ihre Eltern muss ich nun wirklich nicht wecken. Auf die habe ich momentan soviel Lust, wie darauf, eine Million Autohgramme innerhalb von Zehn Minuten zu schreiben. Also absolut gar nicht!! Nach ein paar Minuten höre ich wie jemand die Treppenstufen runter kommt und kurz darauf wird die Tür geöffnet.

Verwirrt, überrascht und erleichtert? blinzelt mich ein Mädchen an, welches sich meine Freundin schimpft. Ich lächle leicht. keine Ahnung wieso, doch plötzlich war da ein wenig Wärme in meinem Herzen für sie über, was ich ihr in Form eines Lächelns geschenkt habe. Ich meine eigentlich hab ich auch nichts gegen sie, nur die klammert nun mal so furchtbar... und das ist eben nervig! Vielleicht sollte ich ihr das sagen? Aus meinem Gedanken werde ich zurück geholt, als ich dann eben die Klette an mir kleben habe. Ihre Arme um meinen Hals geschlungen und... ne oder? Warum heult die denn jetzt? Die soll sich lieber freuen, dass ich da bin und nicht anfan gen zu flennen.. die ist ja schon wie so ein elender Groupie und mit denen kann ich nun wirklich überhaupt nichts anfangen.

Nachdem sie mir einen Kuss auf die Lippen gedrückt hat, welches ich wirklich nur minimal erwiedert habe schließe ich die Front Tür hinter mir, ziehe mir meine Schuhe aus und folge ihr in ihr Zimmer. "Sorry... ich war noch bei Andy und so..." sind meine Ersten Worte, die ich ihr ins Gesicht sage... seit... ich weiß nicht... 5,6 Wochen?? Naja... lange auf jeden fall... Ava schließt ihre Zimmertür und setzt sich auf ihr Bett in einen Schnidersitz und dtrahlt mich an. Ein paar Tränen glitzen noch auf ihren Wangen, welche ich ihr, einigermaßen zärlich wegwische."Du sollst dich freuen und nicht weinen.", erkläre ich. Meine Stimme klingt ziemlich kühl -ungewollt! Avas Lächeln schwindet für den Bruchteil einer Sekunde, erscheint jedoch genauso schnell auch wieder.

"Ich freu mcih... und wie, Baby! Du hast mir so verdammt gefehlt... ich dachte du kommst heute gar nicht mehr... und dabei...", verfängt sie sich in einem Redefluss und ich suche nach einer Möglichkeit mit davor zu schützten, ehe es z spät ist und sie da wirklich nicht mehr raus kommt ohne wieder anfangen zu flennen. Ich lege meinen Finger auf ihre Lippen. Sie verstummt und schaut mich fragend an. "Rede nicht so viel... das ist... schlecht für die Stimme." erkläre ich.

12.6.07 22:23


Kapitel 3

Avas Sicht

Bill kommt zurück. Heute wird er irgendwann da sein. Ich habe Angst davor, Angst davor, ihn zu treffen und Angst davor, diese Augen zu sehn. Diese braunen, eigentlich wundervollen Augen, in denen ich einmal den Glanz von Liebe gesehen habe. Den Glanz von wahrer Liebe, sie können so warm schauen, so lieb und so zärtlich. Doch seit einiger Zeit weiß ich, dass sie auch kalt sein können, kalt wie Eis und kalt wie die Nacht. Kälter als alles, was ich je gesehen habe. Und genau mit diesen Augen schaut er mich immer an. Ich sehe keinen Funken Liebe mehr brennen, sehe keine Zärtlichkeit. Ich sehe nicht mehr den Bill, den ich mal kannte. Ich will meinen Bill zurück, ich will ihn liebe und geliebt werden. Ich gehe kaputt. Vorhin kam eine SMS.

Komme heute Abend. BD Bill

Als ich sei gelesen habe, musste ich mich erst mal aufs Bett setzen, hatte Tränen in den Augen und habe schließlich angefangen zu weinen. Die Tränen liefen über meine Wangen, ich habe mein Handy in die Ecke geschmissen, war nicht fähig zu antworten. Bis jetzt habe ich nicht geantwortet und habe es auch nicht vor. Schon allein aus dieser SMS kann ich die Kälte ablesen. Vier nüchterne Worte und eine Abkürzung. Es darf einfach nicht wahr sein. Gerade habe ich eine ganze Tafel Schokolade gegessen -  aus Frust, nur aus Frust. Und dafür hasse ich mich. Wie soll Bill mich auch lieben, wenn ich so hässlich bin? Er kann so viele hübsche Mädels haben, die sind schlank und glücklich. Wieso sollte er mich fettes Etwas nehmen? Ich renne ins Bad, schließe die Tür hinter mir ab und stecke mir den Finger in den Hals. Wie so oft würge ich alles wieder raus und fühle mich ein wenig besser. Kein schlechtes Gewissen mehr. Langsam beginne ich mich auf den Abend zu freuen. Ich sehe ihn wieder. Bill.

16 Uhr. Wann wird Bill kommen? Kann man 4 Uhr schon zu Abend zählen, oder eher noch nicht? Soll ich ihn anrufen? Aber ich will ja nicht aufdringlich sein, er wird sich schon bei mir melden.

17 Uhr. Das ist jetzt aber schon Abend. Naja, später Nachmittag. Aber vielleicht ist ja auch Stau, oder er will erst mal auspacken, oder sie brauchen länger als sie dachten..

18 Uhr. Ich laufe nervös durch die Wohnung, nerve meine Mutter mit der Hyperaktivität und laufe ständig zwischen Fenster, Tür und Telefon hin und her. Ich traue mich allerdings nicht anzurufen. Bill! Ich fühle mich gerade wie so ein verrückter Fan, der nur auf seinen Star wartet.

19 Uhr. Ob wirklich Stau ist? Ob sie später losgefahren sind? Ob Bill schon zu Hause ist? Ob er gleich kommt? Tausend Fragen schießen durch meinen Kopf, alle bleiben unbeantwortet. Ich könnte ja auch einfach eine SMS schreiben..

20 Uhr. Immernoch warte ich, ohne Ergebnis. Ich sehe nichts, habe auch auf der Straße keinen Van vorbei fahren sehn. Aber den kann ich natürlich auch übersehn haben, als ich gerade neben dem TElefon stand.

21 Uhr. Wieso bin ich mir nur so sicher, dass er nicht mehr kommen wird? Er will nicht, er kann nicht.. Oder was? Eine Träne bahnt sich einen Weg über meine Wange. Ich bin traurig, enttäuscht. Habe ich es aber in mir drin nicht gewusst? Gewusst, dass er nicht sofort herstürmen wird? Dass er andere Gesellschaft vorziehn wird?

22 Uhr. Leise schleiche ich ins Bett. Es macht keinen Sinn mehr, Bill wird nicht kommen. Ich weiß und ich wusste es. Ich will ihm keine SMS schreiben, bin zu enttäuscht, zu fertig.. Verletzt denke ich an meinen Freund, falls er das überhaupt noch ist. Wieso liebe ich ihn überhaupt noch? Ich will schlafen. Und vergessen. Immer wieder schießt mir ein Gedanke durch den Kopf. 'Ava du bist fett. Er mag nur hübsche, schlanke Mädchen. Du bist selbst daran Schuld.'

 

12.6.07 21:50


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