FF.

Doppelt geküsst hält besser<3
Beautiful Girl<33

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<3333 BLUUUBB.°

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Chap. 17 (...)

Toms Sicht

Als ich Ava dabei beobachte, wie sie sich schnell - zu schnell - auf den Weg zur Flugzeugtoilette macht, direkt nachdem wir gegessen haben, kann ich nicht anders und muss ihr folgen. Erst nachdem sie verschwunden ist, versteht sich. Unauffällig lehne ich mich gegen Tür zur Toilette und höre erst mal gar nichts außer dem Rauschen der Turbinen, dem Geplapper der Fluggäste. Dann vernehme ich ein Würgen - ein Platschen. Ich presse meine Hand vor meinen Mund und stoße mich schnell von der Tür ab, an die gegenüberliegende Wand, um nichts mehr zu hören. Da muss ich jetzt wirklich den Würgereiz unterdrücken. Meine Augen wandern zur Decke. Soll ich sie drauf ansprechen? Jetzt? Ich habe keine Wahl, ich muss..

Die Tür öffnet sich und Ava schiebt sich heraus, blass, ihr Blick unruhig, fast ängstlich. Er fällt auf mich. Sie schlägt die Augen nieder und will sich sofort an mir vorbei drücken, doch ich halte sie am Arm fest. "Was ist?" fragt sie leicht panisch und versucht, ihren Arm loszureißen. "Warte.." sage ich leise. "Warum tust du das?" frage ich weiter. "Ich weiß nicht was du meinst." antwortet sie mit einem leichten - verräterischem - Kieksen in der Stimme. "Das.. Übergeben!" bringe ich heraus und schaue ihr durchdringend in die Augen, die sie sofort niederschlägt. "Ich.. Ich habe eben eine Magenverstimmung, nichts schlimmes, geht bald vorbei." antwortet sie hektisch. Ich schüttele den Kopf. "Ich weiß genauso gut wie du, dass es keine Magenverstimmung ist." seufze ich und lasse sie los. Sofort geht sie den Gang entlang zurück zu ihrem Platz. Ich folge ihr langsamer.

Avas Sicht

Endlich kommen wir am Flughafen an! Begeistert - den Vorfall im Flugzeug verdränge ich erfolgreich - schaue ich mich um. Alles ist sonnig, Palmen stehen direkt neben dem Flughafengebäude und alles sieht einfach nur nach URLAUB aus. Verliebte Paare schlendern durch die Empfangshalle, strahlen eine Lebensfreude aus. Auch ich strahle, schnappe mir Bills Hand und schlendere mit ihm un den anderen zu dem Bus, der uns zum Hotel bringen wird. Ich summe leise ein Lied vor mich hin und setze mich - natürlich - neben Bill. Unser Gepäck wird im Innenraum verstaut. Tom sitzt mit Georg hinter uns, Gustav über den Gang neben Georg. Wir warten beinahe eine halbe Stunde auf eine Familie mit drei Kindern, doch als die auch endlich da ist können wir los. Doch nicht mal dieses Warten in der Hitze kann meine gute Laune trüben, ich bin hier schließlich mit Bill, meinem Freund, den ich über alles liebe! Hin und wieder küsse ich ihn und strahle einfach weiter mit der Sonne um die Wette.

Wunderschöne kleine Städte ziehen an uns vorbei, weiße Flachbauten mit Gras im Vorgarten, viele haben einen Swimmingpool, der blau schimmert. Überall stehen Palmen, an manchen hängen sogar Kokosnüsse! Ab und zu sieht man das Meer auftauchen, dann quietsche ich jedes mal vor Freude und kann mich nicht satt sehen an den Sandstränden,  an denen soo viele Leute sind und in diesem wunderschönen, azurblauen Meer baden gehen können. Und bald kann ich das auch - mit Bill. Ich merke, wie mir ein bisschen übel wird doch ich unterdrücke den Brechreiz. Nicht hier! Nicht jetzt! Ich konzentriere mich auf die Wüste, die ich gerade zu sehen bekomme, die karge Landschaft, die aber bald wieder verschwunden ist und einer weiteren, weißen Stadt weicht.

23.6.07 16:47
 


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